Rechtliches · Nutzungsbedingungen
AGB.
Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Nutzung des Online-Wörterbuchs wordot.
Redaktioneller Hinweis: Die Anbieterangaben sind vorläufige Beispieldaten. Diese Vorlage ist auf das derzeit kostenlose Angebot zugeschnitten und muss vor Veröffentlichung an das tatsächliche Geschäftsmodell angepasst und rechtlich geprüft werden.
1. Anbieter und Geltungsbereich
Diese Bedingungen gelten für die Nutzung von wordot, angeboten von Jonas Henrik Albrecht, wordot Digital Services, Birkenweg 17, 22767 Hamburg („wordot“). Abweichende Bedingungen der Nutzer werden nicht Vertragsbestandteil, sofern wordot ihrer Geltung nicht ausdrücklich zustimmt.
2. Leistungsgegenstand
wordot stellt ein digitales Wörterbuch, Übersetzungs-, Recherche- und Lernfunktionen sowie optionale Nutzerkonten bereit. Der konkrete Funktionsumfang ergibt sich aus der jeweils aktuellen Website. Das derzeitige Grundangebot ist kostenlos. Ein Anspruch auf bestimmte Inhalte, Funktionen, Quellen oder dauerhafte Verfügbarkeit besteht nicht.
3. Vertragsschluss und Nutzerkonto
Ein Nutzungsvertrag kommt zustande, sobald ein Nutzer wordot aufruft und verwendet. Für kontobezogene Funktionen kommt der Vertrag mit erfolgreicher Registrierung zustande. Nutzer müssen bei der Registrierung eine erreichbare E-Mail-Adresse angeben und ihre Zugangsdaten geheim halten. Konten dürfen nicht ohne Zustimmung übertragen oder Dritten überlassen werden.
4. Zulässige Nutzung
wordot darf für private, schulische, wissenschaftliche und berufliche Zwecke im üblichen Umfang genutzt werden. Untersagt sind insbesondere:
- rechtswidrige, missbräuchliche oder sicherheitsgefährdende Nutzung,
- Umgehung technischer Schutzmaßnahmen oder unbefugte Zugriffe,
- automatisierte Massenabfragen, Scraping oder übermäßige Belastung der Systeme ohne vorherige Zustimmung,
- Weiterverbreitung von Inhalten unter Verletzung fremder Urheber- oder Datenbankrechte,
- Nutzung zur Entwicklung oder Anreicherung konkurrierender Datensammlungen, soweit gesetzlich nicht zwingend erlaubt.
5. Inhalte und Übersetzungsergebnisse
Wörterbuch-, Übersetzungs- und Lernergebnisse werden teilweise automatisiert und unter Einbeziehung externer Quellen erzeugt. Sie können unvollständig, missverständlich oder fehlerhaft sein und ersetzen keine fachkundige Beratung. Nutzer müssen Ergebnisse vor einer Verwendung in rechtlich, medizinisch, wissenschaftlich oder wirtschaftlich wichtigen Zusammenhängen eigenständig prüfen.
6. Rechte an Inhalten
Software, Gestaltung, Marken und eigene Inhalte von wordot sind rechtlich geschützt. Rechte an Inhalten externer Quellen verbleiben bei den jeweiligen Rechteinhabern und unterliegen gegebenenfalls deren Lizenzbedingungen. Nutzer erhalten lediglich ein einfaches, nicht übertragbares Recht, die Plattform im Rahmen dieser Bedingungen zu verwenden.
An selbst eingegebenen Begriffen und selbst angelegten Listen behalten Nutzer ihre Rechte. Sie räumen wordot nur die zur Speicherung, Verarbeitung, Synchronisierung und Darstellung technisch erforderlichen Rechte für die Dauer der Nutzung ein.
7. Verfügbarkeit und Änderungen
wordot bemüht sich um einen zuverlässigen Betrieb, schuldet jedoch keine ununterbrochene Verfügbarkeit. Wartung, Sicherheitsmaßnahmen, höhere Gewalt oder Störungen bei Dritten können die Nutzung vorübergehend einschränken. Funktionen dürfen weiterentwickelt, geändert oder eingestellt werden, sofern dies Nutzern zumutbar ist und wesentliche Vertragspflichten nicht unangemessen beeinträchtigt werden.
8. Sperrung und Kündigung
Nutzer können ihr Konto jederzeit über die vorgesehene Kontofunktion löschen und den Vertrag damit kündigen. wordot kann Konten bei erheblichen oder wiederholten Verstößen nach vorheriger Warnung sperren oder kündigen. Eine vorherige Warnung ist entbehrlich, wenn der Verstoß besonders schwer wiegt oder eine sofortige Maßnahme zum Schutz von Nutzern, Dritten oder Systemen erforderlich ist. Das Recht zur ordentlichen Kündigung mit einer Frist von vier Wochen bleibt unberührt.
9. Haftung
wordot haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Die vorstehenden Beschränkungen gelten auch zugunsten von Mitarbeitern und Erfüllungsgehilfen.
10. Datenschutz
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die Datenschutzerklärung.
11. Änderungen dieser Bedingungen
wordot kann diese Bedingungen ändern, wenn ein sachlicher Grund besteht, insbesondere bei geänderter Rechtslage, neuen Funktionen oder Sicherheitsanforderungen. Registrierte Nutzer werden über wesentliche Änderungen in geeigneter Form informiert. Änderungen, die das Vertragsgleichgewicht nicht nur unerheblich zulasten der Nutzer verschieben, gelten nur mit ausdrücklicher Zustimmung oder für die Zukunft nach einer zumutbaren Kündigungsmöglichkeit.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch zwingender Schutz des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen wird. Ist der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Hamburg ausschließlicher Gerichtsstand. Zwingende gesetzliche Gerichtsstände für Verbraucher bleiben unberührt.
Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.