Vokabeln lernen ist eigentlich ein ziemlich simples Problem: Du willst ein Wort heute verstehen und es in ein paar Wochen immer noch wissen.

Trotzdem verbringen wir erstaunlich viel Zeit damit, Listen anzulegen, Karten umzudrehen, Decks zu sortieren und uns zu fragen, ob wir bei einer Karte jetzt auf „Hard“, „Good“ oder „Easy“ klicken sollen.

wordot macht daraus einen kleinen Kreislauf.

1. Nachschlagen sollte der Anfang sein, nicht das Ende

Die meisten neuen Wörter begegnen uns nicht in einer Vokabel-App.

Wir lesen einen Text, schauen eine Serie, sitzen im Unterricht oder stolpern irgendwo über ein Wort, das wir nicht kennen. Also schlagen wir es nach.

Normalerweise endet der Prozess genau dort.

nachschlagen → verstehen → merken → lernen → behalten

Wenn du ein Wort suchst und auf merken drückst, musst du keine Karte mehr bauen. wordot kennt das Wort schließlich schon: Bedeutung, Übersetzung, Aussprache und Beispiele.

Warum solltest du all das noch einmal selbst eintippen?

2. Nicht jedes Wort nach demselben Zeitplan

Ein Wort, das du nach einer Woche noch problemlos kennst, muss nicht morgen schon wieder auftauchen.

Ein anderes vergisst du vielleicht nach zwei Tagen.

Deshalb verwenden wir Spaced Repetition. Die Idee dahinter ist gut erforscht: Wiederholungen funktionieren besonders gut, wenn zwischen ihnen Zeit liegt und du aktiv versuchst, dich an die Antwort zu erinnern.

wordot merkt sich deshalb, wie gut du ein Wort kennst und plant die nächste Wiederholung entsprechend.

Leichte Wörter verschwinden mit der Zeit für Wochen oder Monate. Schwierige Wörter kommen früher zurück.

Du musst dafür nichts einstellen.

3. Eine Vokabel ist mehr als Vorderseite und Rückseite

Nur weil du bei

abandon → aufgeben

sofort die richtige Antwort erkennst, heißt das noch lange nicht, dass dir „abandon“ auch einfällt, wenn du selbst Englisch sprechen möchtest.

Deshalb kommen Wörter auf verschiedene Arten zurück.

Mal siehst du:

abandon → ?

Mal:

aufgeben → ?

Später vielleicht:

They had to ___ the car.

Oder du hörst das Wort nur und musst erkennen, welches es war.

wordot entscheidet mit der Zeit, welche Art des Abrufs dir bei einem Wort noch schwerfällt.

Du lernst also nicht einfach eine Karte. Du lernst, ein Wort zu erkennen, abzurufen und tatsächlich zu benutzen.

4. Fehler sind ziemlich nützlich

Wenn du ständig borrow und lend verwechselst, bringt es wenig, beide Wörter weiterhin unabhängig voneinander abzufragen.

Interessanter ist:

Can I ___ your charger?

borrow oder lend?

Genau hier soll langfristig der Word Graph von wordot ins Spiel kommen. Synonyme, Gegenteile, ähnliche Wörter, Wortfamilien und häufige Verwechslungen werden nicht nur Informationen im Wörterbuch, sondern Teil des Lernens.

Denn Sprache besteht nicht aus tausenden voneinander isolierten Karteikarten.

5. Weniger Lern-App, mehr Gedächtnis für Wörter

wordot braucht dafür keine Punkte, Coins oder blinkenden Belohnungen.

Wenn du vier Minuten Zeit hast, soll wordot dir sagen:

12 Wörter · ungefähr 4 Minuten

Du lernst sie.

Danach bist du fertig.

Der interessante Fortschritt ist für uns nicht, wie viele Karten du angeklickt hast, sondern wie viele Wörter du später tatsächlich noch kennst.

Das ist letztlich die ganze Idee hinter wordot Learn:

Du suchst die Wörter, die dir im echten Leben begegnen. wordot kümmert sich darum, dass sie nicht wieder verschwinden.

Ein Wort für später merken

Wort nachschlagen →